3. April 2014

DIY Fotozubehör

Ein paar kurze Ideen für die Studio-Fotografie:
ein DIY Ringblitz: http://www.instructables.com/id/Make-a-48-LED-Macro-Ring-Light-for-SLR-for-10/?lang=de
Die LED-Ringe gibt es in der Bucht für wenig Geld. Falls man den Ringblitz zusammen mit einem Retroadapter benutzen möchte, sollte man den Blitz an einen Macro-Extension-Ring anschließen (es gibt zwar auch diesen Macro-Filter-Adapter-Ring bei Traumflieger aber der ist nicht ganz preisgünstig).
Als letztens jemand eine Softbox gesucht hat, bin ich auf diverse Selbstbauanleitungen gestoßen. Die wahrscheinlich tollste Lösung war der Umbau eines Ikea-Zelts für Kinder :D

14. Januar 2014

Filme per Wifi über UPNP streamen

Ich wollte letztens einen Film vom Notebook auf dem TV anschauen. Dazu hängt ein Android-Stick am TV und am heimischen WLAN. Hier einige mehr oder weniger schöne Lösungen, die alle kostenlos sind:
  • Plex: Plex lässt sich mit dem Parameter "-p" im portablen Modus starten, steht in deren Forum (thx to Schischu)
  • Home Media Center: gibt es ohne Installation
  • Bubble: braucht Java :-/
  • Universal Media Server: gibt es von einigen Leuten irgendwie portabel gemacht.
  • Auch noch eine Idee von Schischu: Netzwerkfreigabe statt UPNP verwenden
  • Mit Windoofs 7 oder dem Windoofs Media Player lassen sich auch UPNP-Freigaben machen, allerdings wollte ich ein Programm, damit die Freigabe nicht dauerhaft aktiv ist. Und WMP ist bähh ;-)
Davon noch nichts getestet... ich würde wahrscheinlich mit dem Home Media Server oder Plex anfangen.

edit: Home Media Center ist sehr empfehlenswert. Evtl kommt noch mal ein Kommentar dazu.
Etwas anderes: ein guter Clone zu Norton Commander: Far Manager.

13. Dezember 2013

Sennheiser Kopfhörerkabel löten

Seit Langen habe ich Sennheiser CX 400 II Kopfhörer. Bin auch so weit sehr zufrieden damit. Die Lautstärkeeinstellung direkt am Kabel finde ich viel angenehmer als jedes Mal den MP3-Player herauszufummeln. Leider hat das Kabel irgendwo in der Nähe des Steckers einen Wackelkontakt bekommen (ich vermute mittlerweile sogar, dass der Wackelkontakt IM Stecker ist). Die Litze ließ sich äußerst schlecht löten, daher ein kurzer Hinweis dazu:
Lötkolben auf knapp 400° C hochdrehen und damit den Lack abbrennen. Anschließend sollte das Löten machbar sein. Es empfiehlt sich jedoch zum eigentlichen Anlöten die Temperatur unbedingt wieder herunterzudrehen. Ansonsten kann der Stecker Schaden nehmen (die Wärme schmilzt möglicherweise die Isolation am Steckkontakt an und es gibt neue Probleme). Alternativ könnte man auch ein Feuerzeug nehmen.

21. Oktober 2013

Kleinkrieg mit Insekten gewinnen

Mahlzeit!

Ich glaube, ich habe die ultimative Geheimwaffe gegen Essigfliegen (Gattung: Drosophila) gefunden: Federweißer oder auch "junger Wein" genannt. Der Rest wird wie üblich gemacht: ein Schluck des Gesöffs mit Wasser verdünnen und Spülmittel.

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Seit Längerem habe ich eine Maglite Mini Taschenlampe mit einer LED. Das Teil ist so weit ganz gut, allerdings tritt seit einiger Zeit das typische Phänomen aus Horrorfilmen auf: genau dann, wenn Licht wichtig wird, flackert die Taschenlampe oder bleibt völlig dunkel. Das kann zwar an leeren Batterien liegen, in meinem Fall war es jedoch ein Wackelkontakt. Der Wackelkontakt entsteht häufig durch Korossion der Kontaktstelle (zum + Pol der ersten Batterie) unterhalb der LED auf. Maglite schlägt eine Lösung vor:
http://www.maglite.com/pdf/CustServ/Mini%20Maglite%20LED%20FAQ5222007805552.pdf
Allerdings klappt das nicht mit einer Maglite mit 3 AA Batterien, da diese zu lang ist. Das Allheilmittel für mich war: ein kleines Stück Alufolie auf den Pluspol der Batterie nahe der korrodierten Kontaktstelle pappen. Fertig!

29. März 2013

TP-Link TD-W8961NB und T-Online

Frohe Ostern erstmal!

Tronsch, schreib doch auch mal wieder was ;)

Nachdem ich bereits einen TL-WR740N mein Eigen nenne (er funktioniert immer noch wunderbar für seine 13 Euro), habe ich nun den nächsten Router installiert: einen TD-W8961NB (Annex B). Vielleicht fragt nun manch einer: warum nicht noch mal das Teil für 13 Euro? - Ganz einfach: der TL-WR740N hat kein integriertes DSL-Modem. Größte weiterere Unterschiede sind die 300 mbit, 2 abnehmbare Stummelantennen, ein merkwürdiger QSS-Schalter und ein anderes Web-Interface.
Das integrierte DSL-Modem soll mit einem T-Offline-Zugang arbeiten. Auf Amazon haben einige Leute geschrieben, dass dies nicht geht oder Probleme mache. Nachdem ich einige Anleitungen gelesen habe, dachte ich: es sollte eigentlich doch ohne Probleme gehen. Natürlich ging es auf Anhieb nicht. Daher eine kurze Anleitung für Geplagte (basierend auf einigen Forenbeiträgen, die ich gelesen habe und wie ich es selbst hinbekommen habe):
  1. Router komplett anschließen
  2. diese komische Easy-Setup-Assistant-CD wegwerfen (taugt irgendwie nix)
  3. der verwendeten Netzwerkkarte eine feste IP vergeben im Bereich 192.168.1.x (x darf NICHT 1 sein)
  4. Ins Router-Menü gehen: http://192.168.1.1 (admin/admin)
  5. Schnellstart-Assistenten starten
  6. Auswählen "Anderer Anbieter" (NICHT T-Online)
  7. Der Benutzername besteht aus folgender Kombination (wobei die Leerzeichen und "+" Zeichen nicht mitgeschrieben werden drüfen!): Anschlusskennung + T-Online-Nummer + Mitbenutzer-Suffix + @t-online.de
  8. Passwort reinklöppeln
  9.  VPI bleibt auf 1, VCI auf 32
  10. Fertig!
  11. Hinweis zum Thema "Annex J": in Amazon-Beitrag schreibt, man müsse auf Annex J umstellen. Das ist für die meisten Leute FALSCH! Annex J gilt nur für Anschlüsse ohne Splitter. Standardmäßig ist am Router Annex B eingestellt und das sollte auch nicht verändert werden.
Hinweise zum Thema Reichweite und Probleme kann ich noch nicht geben.

edit2: die Antennen haben RP-SMA Gewinde.

edit: Falls noch wer was zu Ostern braucht und will selbst basteln: http://origami.midnightkite.com/
Natürlich nur lizenzfreie Sachen, damit es keine Probleme gibt... Wer eine bessere Anleitung benötigt, wird hier fündig. 

23. Februar 2013

Akkus wiederbeleben, JavaPortable, Syncen!

Nach langer Zeit mal wieder ein kurzer Beitrag...

1. Akkus: wer Funkequipment, wie beispielsweise Funkmäuse und -tastaturen, sein Eigen nennt, wird wahrscheinlich irgendwann von Batterien auf Akkus umsteigen. Ich bin damals recht schnell bei reichelt fündig geworden. Allerdings kann bei Akkus mit hoher Kapazität mit gutem P/L-Verhältnis auch schon mal ein Akku vorzeitig als "tot" erscheinen.
Als Ladegerät verwende ich das Voltcraft IPC-1L. Es besitzt verschiedene Modi zum Auffrischen (Memory-Effekt reduzieren) und zeigt nach dem Laden die erreichte Kapazität an. In einem Modus wird der Akku gezielt entladen und wieder geladen, wodurch ich die Kapazität eines Akkus von 0,8 Ah wieder auf 1,5 Ah hochgekriegt habe.
Letztens hatte ich jedoch einen Akku, der nicht mehr erkannt wurde. Das Ladegerät tat so, als sei kein Akku eingelegt worden. Grund: die Restspannung des Akkus lag bei bei 0,1 V. Ich hatte den Akku schon aufgegeben, als ich bei mikrocontroller.net auf einen Hinweis zur Wiederbelebung gestoßen bin: den kaputten Akku mit einem geladenen Akku so verbinden, dass + auf + und - auf - kommt. Auf diese Weise lädt der gesunde Akku den kaputten Akku ein wenig auf. Dabei reicht ein kurzer Moment ( < 1 min. vllt sogar wenige Sekunden), damit der kaputte Akku wieder eine gewisse Spannung erhält (bei mir war es ungefähr 1 V). Anschließend hat das Ladegerät den Akku wieder problemlos erkannt. Ob der Akku durch diese Unterspannung Schaden genommen hat, weiß ich nicht.

2. JavaPortable: mittlerweile kenne ich immer mehr Leute, die einen gewissen Hass auf Java haben. Seitdem in letzter Zeit einige massive Sicherheitslücken publik wurden, finde ich diesen Hass auch berechtigt. Mich nerven die andauernden Updates und der Installationsversuch nerviger Searchbars. Glücklicherweise fragt Firefox mittlerweile, ob man eine Java-Anwendung wirklich ausführen will. Außerdem habe ich JavaPortable mittlerweile gut zum Laufen bekommen. Wichtig sind die kleinen Installation Notes auf: http://portableapps.com/apps/utilities/java_portable
Zusätzlich sollte man sich noch den JavaPortable Launcher holen, um jars leichter ausführen zu können.

3. kurzes Update zu den Synchronisierungs-Tools:
Hintergrund: ich wollte, wie im letzten Blog-Eintrag beschrieben, einen 45 GB-Ordner so syncen, dass nur die wichtigsten Files (ca. 2,5 GB) kopiert werden. Das einzige Tool, dass dies hinbekommen hat, war DirSync Pro. Es ist ganz zufälligerweise in Java geschrieben :D (siehe 2.). DirSync Pro erlaubt sehr komplexe Filtereinstellungen und mehrere Sync-Profile. Die Filter-Patterns können sehr vielfältig sein und sind nicht allein auf Dateinamen beschränkt: auch Ordnernamen können gefiltert werden, Dateigrößen usw. Ich nutze es nicht täglich aber für die wenigen Einsätze lief es erstaunlich gut.

4. wer einen eigenen Server hat und fremden Clouds nicht traut, kann sich mal PowerFolder anschauen. Wenn der Arbeitgeber dies zum Sichern und Austauschen von Arbeitsdaten anbietet - warum nicht? Man muss sich nicht um Datenverschlüsselung kümmern und die Daten sind recht sicher... zumindest wenn man an die Backupstrategien des Arbeitgebers glaubt ;-) Ist allerdings ein kommerzielles Produkt und die kostenfreien Teile für Heimanwender sehr eingeschränkt. Ein weiterer Nachteil: der Client ist komplett in Java gemacht (siehe 2.), wodurch Java IMMER läuft.

18. Dezember 2012

Visual Studio 2010 und Syncen in die Wolke

Es geht mal wieder um Visual Studio 2010. Diesmal geht es insgesamt darum, alle Projekte in die Cloud zu syncen. Dafür gibt es zwar eigentlich die Versionsverwaltung aber manchmal hat man zu frischen Code, der gesynct werden soll aber noch nicht in die Versionverwaltung gehört. Problematisch dabei ist, dass nicht zwangsweise alle Files gesynct werden sollen. Beispielsweise nerven SDF-Files, die Binary-Folder usw.
Zufällig habe ich herausgefunden, dass das riesige SDF-File und der IPCH-Ordner problemlos an einem anderen Ort gespeichert werden kann. Beispielbeitrag siehe hier. Auf deutsch heißt Fallback Location Ausweichpfad und befindet sich in der Liste der VS-Einstellungen nicht an dritter sondern an erster Stelle. Die Einstellungen sollten global für alle Projekte gelten.

Wer bei seinen Programmen irgendwelche größeren Datenmengen generiert, wird beim direkten Syncen mit der Cloud auch keine Freude haben... eventuell will man diese Daten sogar nicht, da sie jederzeit neu generiert werden können. Dazu wollte ich verschieden Sync-Tools testen. Caschy hat bereits zu genüge vorgestellt... Die Daten werden dann alle in einen Ordner gesynct und von dort aus in die Cloud geschaufelt. Ist zwar etwas kompliziert aber wenn man nur 100 MB von mehreren GB syncen will, wird es sonst schwierig.

Ich werde als Erstes FreeFileSync ausprobieren. Das sieht zwar etwas merkwürdig aus, erinnert aber von Weitem einem Diff-Tool. Mal schauen.

SyncToy wäre auch noch eine Idee (von Microdoof selbst), allerdings kann man da nur Dateien gut ausschließen, weniger Ordner.

Kleines Update: die meisten kostenlosen Synctools haben zwar Filtereinstellungen - diese werden jedoch fast nur auf Dateien angewendet. Wer Ordner mit Filtern ausschließen will (beispielsweise SVN-Ordner), hat bei den meisten Freeware-Tools sofort verloren. Dazu gehören: FreeFileSync und Synchronity. DirSyncPro ist etwas merkwürdig in der Bedienung, konnte aber sehr gut mit Filtern umgehen. Einziger Nachteil war: keine Sortierung der zu synchronisierenden Files nach der Größe.

2. November 2012

Kleine Linksammlung

Kleine Programmsammlung mal wieder:
2D-CAD und Zeichensoftware:
Zirkel und Lineal (eher wie Geometrie am PC)
DraftSight
MEDUSA
Anderes:
GUI für Gnuplot
Norton Commander Clone und ein Programm zum Ausdrucken von logarithmischen Papier
Fraktale malen (vgl. mit Fractalizer)
Bitfummler (wie der Name schon sagt: für Bitpopeleien und Bits schubsen)
Wer mal eben ein paar Zeilen Code online kompilieren und laufen lassen möchte: ideone

Ich hatte vorhin das Bedürfnis, ein aus Screenshots bestehendes Video wieder in Screenshots zu zerlegen (der Codec war weitestgehend verlustfrei, daher war das einigermaßen möglich). Nach einigen Rumsuchen bin ich auf den KMPlayer gestoßen. Unter Capture --> Frame extract geht das ganz einfach. Insgesamt macht der Player einen guten Eindruck und ist portabel verfügbar (man muss lediglich beim ersten Start einstellen, dass er die Settings in ein ini-File schreiben soll).

Interessantes zum Thema alternatives Tastaturlayout:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:KB_US-International.svg
http://www.workmanlayout.com/blog/
http://sourceforge.net/projects/pkl/ - portable Keyboard remapper: damit kann man das Tastaturlayout problemlos ändern, ohne den Windoofs-Mist benutzen zu müssen
http://colemak.com/wiki/index.php?title=Learn - mit interessanten Tipps zum Lernen eines neuen Layouts (die meisten werden ja bereits normales QWERTZ intus haben) sowie einigen "Typing Games".
http://www.typefastertypingtutor.com/ - Programm zum Lernen von neuen Layouts. Irgendwo gibt es auch einen Download, damit man Workman lernen kann.
Hauptgrund für die Suche war leichtes Entnerven über die ganzen Sondertasten bei C++, wie eh und je. Eigentlich wollte ich deswegen mal auf US-Layout umsteigen aber vielleicht wäre es sinnvoller, gleich ein komplett neues Layout zu verwenden, welches nicht mehr den überholten Konventionen von Schreibmaschinen belastet ist.

SVN Repository syncen

Es gibt Situationen, da möchte man ein Repository mit einem anderen Repository syncen. Es gibt ohne Ende Anleitungen, hier kommt eine komprimierte Low-Cost-Version. Diese ist nur geeignet für ganz unkomplizierte Fälle (also komplettes Repo syncen, wobei das Ziel-Repo komplett leer ist). Noch ein wichtiger Hinweis: es kann NUR in EINE Richtung gesynct werden. Wenn man anfängt, am Ziel-Repo zu committen, wird es Probleme geben.
Voraussetzung: svnsync ist installiert (sollte vorhanden sein, wenn auch svnadmin geht). Einfach mal in der Konsole eingeben.
Vorgehen:
  1. Ein leeres Ziel-Repo erstellen. (wenn bereits eines vorhanden ist, dann löschen, wenn es geht... man kann wohl auch mischen aber das würde ich nicht unbedingt probieren)
  2. Im Ziel-Repo in den Unterordner hooks gehen. Dort eine leere Datei erstellen und sie pre-revprop-change.bat nennen. Das muss so sein, sonst gibt es Probleme.
  3. cmd öffnen und das hacken geht los. Folgendes eingeben:
    svnsync init dest-repo source-repo
    Beispiel: svnsync init svn://target-repository svn://source-repository (geklaut von einem anderen Artikel)
    Es muss nicht zwangsweise das Protokoll svn: sein, es darf auch file: usw. sein
  4. Es sollte eine Meldung erscheinen mit irgendwas revision 0
  5. Jetzt wird der Rest gesynct:
    svnsync sync dest-repo
  6. Fertig!
Für zukünftige syncs einfach immer Schritt 5 ausführen.

Selbstnotiz: Text mit größer als und kleiner als könnten als html tags erkannt werden --> das ist dumm.


Rename-Tool: Advanced Renamer - geht wie sau.
MP3s umcodieren: nachdem CDex mittlerweile kaum noch weiterentwickelt wird: fre:ac

Sehr brauchbar aussehendes Tool als Alternative zu Aero Snap (eventuell auch Mosaico, allerdings kommerziell).

Windows Firewall Gedöhns (Freeware und kann wahrscheinlich die Win Firewall ordentlich ausnutzen)

edit: gutes halblogarithmisches Papier zum selbst ausdrucken: hier. Folgende Einstellungen verwenden: multicolor (auch zum s/w drucken!), Gridsize 1: 10, Gridsize 2: 1, log-Direction: vertical. Die Farbeinstellungen braucht man, sonst fehlt im linearen Teil die Kästchengröße von 1 mm fehlt.

edit²: interessantes Online-Buch zum Thema effizientes C++
edit³: verschiedene Papierlampen zum selber bauen: 1 1.1 2