29. März 2013

TP-Link TD-W8961NB und T-Online

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Frohe Ostern erstmal!

Tronsch, schreib doch auch mal wieder was ;)

Nachdem ich bereits einen TL-WR740N mein Eigen nenne (er funktioniert immer noch wunderbar für seine 13 Euro), habe ich nun den nächsten Router installiert: einen TD-W8961NB (Annex B). Vielleicht fragt nun manch einer: warum nicht noch mal das Teil für 13 Euro? - Ganz einfach: der TL-WR740N hat kein integriertes DSL-Modem. Größte weiterere Unterschiede sind die 300 mbit, 2 abnehmbare Stummelantennen, ein merkwürdiger QSS-Schalter und ein anderes Web-Interface.
Das integrierte DSL-Modem soll mit einem T-Offline-Zugang arbeiten. Auf Amazon haben einige Leute geschrieben, dass dies nicht geht oder Probleme mache. Nachdem ich einige Anleitungen gelesen habe, dachte ich: es sollte eigentlich doch ohne Probleme gehen. Natürlich ging es auf Anhieb nicht. Daher eine kurze Anleitung für Geplagte (basierend auf einigen Forenbeiträgen, die ich gelesen habe und wie ich es selbst hinbekommen habe):
  1. Router komplett anschließen
  2. diese komische Easy-Setup-Assistant-CD wegwerfen (taugt irgendwie nix)
  3. der verwendeten Netzwerkkarte eine feste IP vergeben im Bereich 192.168.1.x (x darf NICHT 1 sein)
  4. Ins Router-Menü gehen: http://192.168.1.1 (admin/admin)
  5. Schnellstart-Assistenten starten
  6. Auswählen "Anderer Anbieter" (NICHT T-Online)
  7. Der Benutzername besteht aus folgender Kombination (wobei die Leerzeichen und "+" Zeichen nicht mitgeschrieben werden drüfen!): Anschlusskennung + T-Online-Nummer + Mitbenutzer-Suffix + @t-online.de
  8. Passwort reinklöppeln
  9.  VPI bleibt auf 1, VCI auf 32
  10. Fertig!
  11. Hinweis zum Thema "Annex J": in Amazon-Beitrag schreibt, man müsse auf Annex J umstellen. Das ist für die meisten Leute FALSCH! Annex J gilt nur für Anschlüsse ohne Splitter. Standardmäßig ist am Router Annex B eingestellt und das sollte auch nicht verändert werden.
Hinweise zum Thema Reichweite und Probleme kann ich noch nicht geben.

edit2: die Antennen haben RP-SMA Gewinde.

edit: Falls noch wer was zu Ostern braucht und will selbst basteln: http://origami.midnightkite.com/
Natürlich nur lizenzfreie Sachen, damit es keine Probleme gibt... Wer eine bessere Anleitung benötigt, wird hier fündig. 

23. Februar 2013

Akkus wiederbeleben, JavaPortable, Syncen!

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Nach langer Zeit mal wieder ein kurzer Beitrag...

1. Akkus: wer Funkequipment, wie beispielsweise Funkmäuse und -tastaturen, sein Eigen nennt, wird wahrscheinlich irgendwann von Batterien auf Akkus umsteigen. Ich bin damals recht schnell bei reichelt fündig geworden. Allerdings kann bei Akkus mit hoher Kapazität mit gutem P/L-Verhältnis auch schon mal ein Akku vorzeitig als "tot" erscheinen.
Als Ladegerät verwende ich das Voltcraft IPC-1L. Es besitzt verschiedene Modi zum Auffrischen (Memory-Effekt reduzieren) und zeigt nach dem Laden die erreichte Kapazität an. In einem Modus wird der Akku gezielt entladen und wieder geladen, wodurch ich die Kapazität eines Akkus von 0,8 Ah wieder auf 1,5 Ah hochgekriegt habe.
Letztens hatte ich jedoch einen Akku, der nicht mehr erkannt wurde. Das Ladegerät tat so, als sei kein Akku eingelegt worden. Grund: die Restspannung des Akkus lag bei bei 0,1 V. Ich hatte den Akku schon aufgegeben, als ich bei mikrocontroller.net auf einen Hinweis zur Wiederbelebung gestoßen bin: den kaputten Akku mit einem geladenen Akku so verbinden, dass + auf + und - auf - kommt. Auf diese Weise lädt der gesunde Akku den kaputten Akku ein wenig auf. Dabei reicht ein kurzer Moment ( < 1 min. vllt sogar wenige Sekunden), damit der kaputte Akku wieder eine gewisse Spannung erhält (bei mir war es ungefähr 1 V). Anschließend hat das Ladegerät den Akku wieder problemlos erkannt. Ob der Akku durch diese Unterspannung Schaden genommen hat, weiß ich nicht.

2. JavaPortable: mittlerweile kenne ich immer mehr Leute, die einen gewissen Hass auf Java haben. Seitdem in letzter Zeit einige massive Sicherheitslücken publik wurden, finde ich diesen Hass auch berechtigt. Mich nerven die andauernden Updates und der Installationsversuch nerviger Searchbars. Glücklicherweise fragt Firefox mittlerweile, ob man eine Java-Anwendung wirklich ausführen will. Außerdem habe ich JavaPortable mittlerweile gut zum Laufen bekommen. Wichtig sind die kleinen Installation Notes auf: http://portableapps.com/apps/utilities/java_portable
Zusätzlich sollte man sich noch den JavaPortable Launcher holen, um jars leichter ausführen zu können.

3. kurzes Update zu den Synchronisierungs-Tools:
Hintergrund: ich wollte, wie im letzten Blog-Eintrag beschrieben, einen 45 GB-Ordner so syncen, dass nur die wichtigsten Files (ca. 2,5 GB) kopiert werden. Das einzige Tool, dass dies hinbekommen hat, war DirSync Pro. Es ist ganz zufälligerweise in Java geschrieben :D (siehe 2.). DirSync Pro erlaubt sehr komplexe Filtereinstellungen und mehrere Sync-Profile. Die Filter-Patterns können sehr vielfältig sein und sind nicht allein auf Dateinamen beschränkt: auch Ordnernamen können gefiltert werden, Dateigrößen usw. Ich nutze es nicht täglich aber für die wenigen Einsätze lief es erstaunlich gut.

4. wer einen eigenen Server hat und fremden Clouds nicht traut, kann sich mal PowerFolder anschauen. Wenn der Arbeitgeber dies zum Sichern und Austauschen von Arbeitsdaten anbietet - warum nicht? Man muss sich nicht um Datenverschlüsselung kümmern und die Daten sind recht sicher... zumindest wenn man an die Backupstrategien des Arbeitgebers glaubt ;-) Ist allerdings ein kommerzielles Produkt und die kostenfreien Teile für Heimanwender sehr eingeschränkt. Ein weiterer Nachteil: der Client ist komplett in Java gemacht (siehe 2.), wodurch Java IMMER läuft.

18. Dezember 2012

Visual Studio 2010 und Syncen in die Wolke

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Es geht mal wieder um Visual Studio 2010. Diesmal geht es insgesamt darum, alle Projekte in die Cloud zu syncen. Dafür gibt es zwar eigentlich die Versionsverwaltung aber manchmal hat man zu frischen Code, der gesynct werden soll aber noch nicht in die Versionverwaltung gehört. Problematisch dabei ist, dass nicht zwangsweise alle Files gesynct werden sollen. Beispielsweise nerven SDF-Files, die Binary-Folder usw.
Zufällig habe ich herausgefunden, dass das riesige SDF-File und der IPCH-Ordner problemlos an einem anderen Ort gespeichert werden kann. Beispielbeitrag siehe hier. Auf deutsch heißt Fallback Location Ausweichpfad und befindet sich in der Liste der VS-Einstellungen nicht an dritter sondern an erster Stelle. Die Einstellungen sollten global für alle Projekte gelten.

Wer bei seinen Programmen irgendwelche größeren Datenmengen generiert, wird beim direkten Syncen mit der Cloud auch keine Freude haben... eventuell will man diese Daten sogar nicht, da sie jederzeit neu generiert werden können. Dazu wollte ich verschieden Sync-Tools testen. Caschy hat bereits zu genüge vorgestellt... Die Daten werden dann alle in einen Ordner gesynct und von dort aus in die Cloud geschaufelt. Ist zwar etwas kompliziert aber wenn man nur 100 MB von mehreren GB syncen will, wird es sonst schwierig.

Ich werde als Erstes FreeFileSync ausprobieren. Das sieht zwar etwas merkwürdig aus, erinnert aber von Weitem einem Diff-Tool. Mal schauen.

SyncToy wäre auch noch eine Idee (von Microdoof selbst), allerdings kann man da nur Dateien gut ausschließen, weniger Ordner.

Kleines Update: die meisten kostenlosen Synctools haben zwar Filtereinstellungen - diese werden jedoch fast nur auf Dateien angewendet. Wer Ordner mit Filtern ausschließen will (beispielsweise SVN-Ordner), hat bei den meisten Freeware-Tools sofort verloren. Dazu gehören: FreeFileSync und Synchronity. DirSyncPro ist etwas merkwürdig in der Bedienung, konnte aber sehr gut mit Filtern umgehen. Einziger Nachteil war: keine Sortierung der zu synchronisierenden Files nach der Größe.

2. November 2012

Kleine Linksammlung

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Kleine Programmsammlung mal wieder:
2D-CAD und Zeichensoftware:
Zirkel und Lineal (eher wie Geometrie am PC)
DraftSight
MEDUSA
Anderes:
GUI für Gnuplot
Norton Commander Clone und ein Programm zum Ausdrucken von logarithmischen Papier
Fraktale malen (vgl. mit Fractalizer)
Bitfummler (wie der Name schon sagt: für Bitpopeleien und Bits schubsen)
Wer mal eben ein paar Zeilen Code online kompilieren und laufen lassen möchte: ideone

Ich hatte vorhin das Bedürfnis, ein aus Screenshots bestehendes Video wieder in Screenshots zu zerlegen (der Codec war weitestgehend verlustfrei, daher war das einigermaßen möglich). Nach einigen Rumsuchen bin ich auf den KMPlayer gestoßen. Unter Capture --> Frame extract geht das ganz einfach. Insgesamt macht der Player einen guten Eindruck und ist portabel verfügbar (man muss lediglich beim ersten Start einstellen, dass er die Settings in ein ini-File schreiben soll).

Interessantes zum Thema alternatives Tastaturlayout:
http://en.wikipedia.org/wiki/File:KB_US-International.svg
http://www.workmanlayout.com/blog/
http://sourceforge.net/projects/pkl/ - portable Keyboard remapper: damit kann man das Tastaturlayout problemlos ändern, ohne den Windoofs-Mist benutzen zu müssen
http://colemak.com/wiki/index.php?title=Learn - mit interessanten Tipps zum Lernen eines neuen Layouts (die meisten werden ja bereits normales QWERTZ intus haben) sowie einigen "Typing Games".
http://www.typefastertypingtutor.com/ - Programm zum Lernen von neuen Layouts. Irgendwo gibt es auch einen Download, damit man Workman lernen kann.
Hauptgrund für die Suche war leichtes Entnerven über die ganzen Sondertasten bei C++, wie eh und je. Eigentlich wollte ich deswegen mal auf US-Layout umsteigen aber vielleicht wäre es sinnvoller, gleich ein komplett neues Layout zu verwenden, welches nicht mehr den überholten Konventionen von Schreibmaschinen belastet ist.

SVN Repository syncen

Es gibt Situationen, da möchte man ein Repository mit einem anderen Repository syncen. Es gibt ohne Ende Anleitungen, hier kommt eine komprimierte Low-Cost-Version. Diese ist nur geeignet für ganz unkomplizierte Fälle (also komplettes Repo syncen, wobei das Ziel-Repo komplett leer ist). Noch ein wichtiger Hinweis: es kann NUR in EINE Richtung gesynct werden. Wenn man anfängt, am Ziel-Repo zu committen, wird es Probleme geben.
Voraussetzung: svnsync ist installiert (sollte vorhanden sein, wenn auch svnadmin geht). Einfach mal in der Konsole eingeben.
Vorgehen:
  1. Ein leeres Ziel-Repo erstellen. (wenn bereits eines vorhanden ist, dann löschen, wenn es geht... man kann wohl auch mischen aber das würde ich nicht unbedingt probieren)
  2. Im Ziel-Repo in den Unterordner hooks gehen. Dort eine leere Datei erstellen und sie pre-revprop-change.bat nennen. Das muss so sein, sonst gibt es Probleme.
  3. cmd öffnen und das hacken geht los. Folgendes eingeben:
    svnsync init dest-repo source-repo
    Beispiel: svnsync init svn://target-repository svn://source-repository (geklaut von einem anderen Artikel)
    Es muss nicht zwangsweise das Protokoll svn: sein, es darf auch file: usw. sein
  4. Es sollte eine Meldung erscheinen mit irgendwas revision 0
  5. Jetzt wird der Rest gesynct:
    svnsync sync dest-repo
  6. Fertig!
Für zukünftige syncs einfach immer Schritt 5 ausführen.

Selbstnotiz: Text mit größer als und kleiner als könnten als html tags erkannt werden --> das ist dumm.


Rename-Tool: Advanced Renamer - geht wie sau.
MP3s umcodieren: nachdem CDex mittlerweile kaum noch weiterentwickelt wird: fre:ac

Sehr brauchbar aussehendes Tool als Alternative zu Aero Snap (eventuell auch Mosaico, allerdings kommerziell).

Windows Firewall Gedöhns (Freeware und kann wahrscheinlich die Win Firewall ordentlich ausnutzen)

edit: gutes halblogarithmisches Papier zum selbst ausdrucken: hier. Folgende Einstellungen verwenden: multicolor (auch zum s/w drucken!), Gridsize 1: 10, Gridsize 2: 1, log-Direction: vertical. Die Farbeinstellungen braucht man, sonst fehlt im linearen Teil die Kästchengröße von 1 mm fehlt.

edit²: interessantes Online-Buch zum Thema effizientes C++

11. Oktober 2012

IQ Lamp - Puzzle Lampe

1 Kommentar:
Bald ist Weihnachten... wieder so eine Zeit, in der es draußen dunkel wird und man sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen muss. Eine Möglichkeit zur Geschenkegenerierung ist natürlich basteln. Allerdings ist nicht jeder davon begeistert. Wie auch immer... durch einen zeitigeren Sonnenuntergang ist man auch des Öfteren mal auf künstliches Licht angewiesen. Einige von euch haben vielleicht schon mal diese putzigen Lampen (siehe Bild) gesehen.
http://www.cositasfemeninas.com/wp-content/uploads/2011/11/como-hacer-lamparas-IQ-300x291.jpg

Diese Lampen stammen nicht von Yello Strom sondern von Holger Strøm (achtung, schlechten Wortwitz gesichtet). Er hat diese Lampe bzw. dieses Faltsystem bereits in den 70ern designt und IQ Light gennant. Falls man die Lampe im Netz sucht, sollte man auch die alternativen Begriffe Puzzle Lamp, Jigsaw Lamp oder Lampada Romantica ausprobieren. Die Lampe besteht aus lauter asymmetrischen Vierecken (siehe Link auf IQ Modul) (Alternativlink mit tollen Bildern), die sich ineinander verhaken.
Die Lampe gibt es in verschiedenen Größen, von ca. 10 cm Durchmesser bis über 60 cm (meist angegeben mit S, M, L, XL, XXL, XXXL). Am günstigsten findet man den Bausatz bei Amazon oder teilweise auf Ebay aus Polynesien und Thailand. Die Puzzlestücke bestehen aus einer dünnen und sehr stabilen Kunststofffolie. Prinzipiell lassen sich die Einzelteile auch selbst ausschneiden. Allerdings sollte man dafür sehr dünnes, stabiles und lichtdurchlässige Materialien haben. Papier ist dafür wahrscheinlich zu lawede oder bei passender Stabilität zu undurchsichtig.
Zum Zusammenbauen gibt es diverse Youtube-Videos oder man schaut sich mal diese umfangreiche Seite oder diesen Link an. Das verrückte an diesem Bausystem ist, dass sich nicht nur diese eine Lampenform bauen lässt. U.A. gibt es diverse kerzenförmige Lampen oder oder eine Riesenkugel aus 120 statt 30 Teilen. Diese ist dann über 1 Meter im Durchmesser (bei Verwendung der XXL Teile) (wer sich wundert, dass bei der 4fachen Menge der Teile nur der doppelte Durchmesser rauskommt, sollte noch einmal in sein Mathebuch schauen ;-) ). Die verschiedenen Formen finden sich auf der oben verlinkten IQ Lamp Website; die Bauanleitungen hier (es empfiehlt sich, vorher die umfangreiche Seite von "Opa Otto" anzuschauen).

Zufällig bin ich auch auf diese Lampe gestoßen, die wahrscheinlich auch nach dem System aufgebaut ist. Allerdings scheint sie anders aufgebaut zu sein...
Ich würde auch gern versuchen, statt einer Energiesparlampe LED-Streifen zur Illumination zu verwenden. Mal schauen, ob das funktioniert.

Wer lieber was mit Draht macht, sollte sich die Designstücke von Jochen Valett anschauen - leider nicht so günstig zu haben wie die IQ Lamp.

Nachtrag: Bausatz bei Amazon bestellt und heute bekommen. So schwer finde ich den Aufbau eigentlich nicht. Wichtig ist lediglich:
- Vorder- und Rückseite beachten
- Runde Kante immer an gerade Kante
- 5er Ecke an 5er Ecke; 3er Ecke an 3er Ecke
- Im Uhrzeigersinn bauen
- Lampe vor Bauen der dritten Reihe (mit den 10 Teilen)  umdrehen, dass sie wie eine Schüssel dasteht.

Ich habe effektiv ca. 25 bis 35 Minuten gebraucht und dabei ein paar Mal bereits korrekt angeordnete Teile wieder entfernt, da ich mir nicht ganz sicher war.

edit: Meine Lampe stand längere Zeit auf dem Boden und hat dabei merkwürdige schwarze Schlieren bekommen. Es ging mit den Fingern nicht mehr ab - wahrscheinlich statisch aufgeladener Staub. Ich habe das Teil dann auseinandergebaut und die Einzelteile abgewaschen (vllt geht auch die Waschmaschine ;) ).
Ein Vorschlag, den ich gelesen habe: es gibt vereinzelt kompakte RGB LED-Leuchtmittel (sehen ein wenig so aus wie eine Glühbirne) mit einer kleinen Fernbedienung, die in den mitgelieferten Lampensockel passen. Damit kann man angeblich auch ganz schöne Effekte produzieren. Habe es allerdings selbst nicht getestet und noch keine Bilder dazu gesehen.

7. Juli 2012

Kurze Linkpeitsche

Keine Kommentare:

http://minderheiten-quartett.de - bitte nicht zu ernst nehmen (von Luftpiraten)
Ein Javascript Torrent Client - Torque
Hartz IV Möbel - einfache, praktische Möbel zum selberbauen
Buch über Papier falten
edit: interessante kurze Doku über Architektur
edit²: In Lindau am Bodensee gibt es das "Lindau Nobel Laureate Meeting". Dabei treffen sich Nobelpreisträger mit Forschern aus der ganzen Welt und halten Vorträge. Die Vorträge drehen sich nicht zwangsweise um das Nobelpreis-Thema sondern können auch andere Inhalten haben. Das Tolle daran: die Vorträge werden aufgezeichnet und sind in der hauseigenen Mediathek verfügbar. Nachteil: Silverlight erforderlich. Dieses Jahr sehr interessant waren wohl die Vorträge von: Kroto, Josephson, Molina und Giaever. Viel Spaß beim Reinschauen!
Noch ein Song aus dem Alltag
Hasenscheiße ist toll!
Falls man mal wieder einen Virus eingesammelt hat und außerhalb von Windoofs die Registry editieren möchte: PC Regedit (gibt sogar eine Erweiterung für Gparted dazu), alternativ geht auch der NT Offline Password Recovery (allerdings komplett unter Konsole).
edit³: ab und zu will man beim Herunterladen die Identität verschleiern... dazu benötigt man ja auch einen schönen User Agent. Eine Sammlung gibt es hier
Interessantes zu .net
edit²²: Literaturverwaltung in der Cloud
Ich hatte hier eine unfinalisierte DVD, auf die Windoofs nicht zugreifen wollte. Ich wusste, dass als Dateisystem UDF 2.01 verwendet wurde. Eine Lösung wäre IsoBuster gewesen, allerdings extrahiert nur die kostenpflichtige Pro-Version die Daten (immerhin erzählt die kostnelose Version von IsoBuster, welches Dateisystem verwendet wird). Alternative: Linux nehmen und folgendes in die Konsole einklöppeln:
mount -t udf /dev/hdc /mnt/somewhere
In meinem Fall war hdc sr0 (das DVD-Laufwerk). Als Zielordner in mnt musste ich vorher ein eigenes Verzeichnis anlegen. Trotz einiger kryptischer Meldungen funktionierte der Zugriff tadellos.
edit²³: Hobo-Kocher (frisst sowohl Holz als auch Flüssigbrennstoffe bei richtigem Bau) 1 2 Wichtig: man sollte nicht zu viele Löcher auf halber Höhe machen um den Kamineffekt nicht kaputt zu machen. Ein wenig unschön ist es, wenn die Glut direkt auf dem Boden der Dose liegt... Idee: den anderen Boden der Dose als Zwischenrost für Holz verwenden und der Teil darunter kann optional als Brennkammer für Flüssigkeiten verwendet werden. Alternative: Spirituskocher
edit³³: Ich hatte keine Lust, meinen Rechner mit Java zu verseuchen. Allerdings gibt es immer mal wieder Situationen, in denen man Java benötigt. Lösung: jPortable und  jPortable Launcher. Natürlich will man Java oft in Verbindung mit dem Browser haben. Dabei muss man ein wenig bei den Pfaden aufpassen. Beispiel:
  • der Browser ist installiert in \BrowserXY
  • nun muss jPortable so installiert werden: \commonfiles\
  • der Browser sollte Java nun automatisch finden (eventuell Browser neu starten)
Manchmal gibt es auch Programme, die als jar-File angeboten werden. Dazu gibt es dej jPortable Launcher. Diesen installiert man ebenfalls direkt in den commonfiles-Ordner, sodass die Launcher-exe direkt in commonfiles liegt.
edit²²²: Very nice Video über Whisky Cola
edit²²³: Thema Win API SendMessage:
 Ein Tutorial zu dem bekannten Spy++. Bekannte Spy-Tools: WinCheat (alt aber cool, kann nicht protokollieren aber Befehle senden, das ist gut zum Testen), Window Detective, PAT or JK's API Spy (bissl komisch, mal ausprobieren, Tut)
edit²³²: Wenn einer eine Reise tut... - dann nimmt er sein Repository (Subversion) mit... oder so ähnlich. Auf jeden Fall ist hier eine Anleitung zum Kopieren eines Repos - sinnvoll für Backups, Umzüge und eben zum Kopieren. Natürlich wird der Dump des Repos im Normalfall sehr groß, daher empfiehlt sich komprimieren. Was man mal ausprobieren sollte, ist den Dump mit der Komprimierung zu verbinden (und auch wieder entpacken). (kurzer Nachtrag: weiterer Artikel)
edit²³³: interessante Zeitung
edit³²²: ich bin gerade mal wieder über ein paar interessante Editoren und Hex-Editoren gestoßen: auf SourceForge wohl absolut gehypet ist AkelPad. Der doch sehr hässliche Editor lässt sich mittels einiger Plugins zu einer einfachen IDE umbauen. Ebenfalls interessant ist RJ TextEditor. Guter Funktionsumfang, frisst Syntax-Highlighting auch von UltraEdit-Files mittels eines Konverters. Persönlich bin ich ein absoluter Fan von Notepad2. Es besteht nur aus einer Datei und lädt genau so schnell wie das klassische Notepad. Die Ladezeit ist der Hauptgrund, warum ich beispielsweise Notepad++ verschmähe. Man glaubt es kaum, aber selbst Notepad2 kann man noch verbessern, z.B. durch Autohotkey Syntax-Highlighting. Das Projekt nennt sich notepad2-mod. Sehr geil... Beim Hexeditor bin ich noch nicht auf die ultimative Lösung gekommen... teilweise habe ich jedoch das Notepad++ Plugin verwendet. Bei den Portable Apps gab es mal einen Hexeditor (mittlerweile nicht mehr), der zwar ging aber kaum Funktionalität bietete. Beispielsweise sollte man auch mal Daten einfügen und nicht nur überschreiben können oder vielfältige Suchfunktionen. Der sieht jedoch interessant aus. Ansonsten gibt es für die absoluten Hardcore-Benutzer noch den Hiew, allerdings ist der kommerziell und läuft in einem Dos-Fenster. Den würde ich nur rausholen, wenn es wirklich notwendig ist. U.A. unterstützt Hiew auch einfaches Disassembling...
edit³²³: virtuelles Diskettenlaufwerk: Virtual Floppy Drive (momentan noch ein paar Probleme mit x64) oder ImDisk Virtual Disk Driver (geht für verschiedene Laufwerksarten, will aber immer fertige Images haben). Bei ImDisk gibt es noch diverse andere Tools für die Konsole.
edit³³²: Zum Thema Anwendungen virtualisieren bietet Mikrodoof auch eigene Lösungen an. Nennt sich Application Virtualization. Allerdings kann es sein, dass diese einen Host-Server benötigen. Das wäre dann auch etwas zu viel Overhead.

26. Juni 2012

DVB-T Whitestar II

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Ein kleiner Schwank aus der Jugend:
vor einigen Jahren gab es während der Cebit ein Pearl Angebot für einen DVB-T Stick. Das Teil hieß Whitestar II (Whitestar 2) und wurde für weniger als 5 Euro verscherbelt. Schwächen des Sticks: sowohl die Antenne als auch die Treiber samt Software waren leicht unbrauchbar.
Wenn aber der Fußball-Stream gerade zur EM hängt, ist man über jede halbwegs brauchbare Alternative froh. Daher hier noch mal eine kleine Linkpeitsche, wie man den DVB-T Stick noch einigermaßen zum Laufen bringt.

Antenne: ich kann nur jedem dieses Teil empfehlen. Es gibt noch einige aufgebohrte Versionen mit Reflektor oder als Antennen-Array aber das habe ich nicht gebraucht. Wichtig ist eine vertikale oder horizontale Ausrichtung, das Kabel sollte nicht zu lang sein, die Himmelsrichtung sollte passen und es dürfen nicht zu viele Wände (idealerweise am Fenster) im Weg sein. Wem die Anleitungen nicht reichen, sollte einfach mal nach "DVB-T Biquad Antenna" googlen. Ich hatte auch mal einen Antennenverstärker gebaut, allerdings nie eingesetzt.

Treiber: der verbaute Chipsatz stammt von Afatech und heißt AF9015. Dummerweise wurde Afatech mittlerweile von ITE geschluckt. Man findet jedoch noch einen halbwegs passenden Originaltreiber (es steht AF9010 dran), der sogar unter x64 geht.

Software: da habe ich noch nichts passendes gefunden. Die mitgelieferte uTV Software findet man mittlerweile fast nicht mehr im Netz; die Entwicklung scheint eingestellt worden zu sein. Ich habe jetzt bei der letzten Bastelaktion DVBProg ausprobiert. Die Software hat jedoch nicht mit der vorgeschlagenen Frequenzliste funktioniert. Grund: die Sendefrequenzen stimmten nicht mit der Realität überein. Es gibt dazu entsprechende Listen im Netz. Wer gute Software kennt; am besten noch mit Aufnahmefunktion, darf sich gern melden.

Kleines Update: in der Bucht findet man einen Stick mit dem Aufkleber "HDTV USB DVB-T" zu einem sehr guten Preis. Dieser stammt von dem Hersteller Easycap und verwendet ebenfalls den AF9015 Treiber. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Momentan ist der Stick des Öfteren im Einsatz und scheint mit der Biquad tadellos zu gehen.

Visual Studio Extensions

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Mal wieder etwas Neues zu Visual Studio 2010: gestern stieß ich auf eine Sammlung mit Extensions für Visual Studio. Das Ganze wird von Mikrodoof selbst angeboten, allerdings tummeln sich dort auch sehr viele Community-Projekte mit teilweise doch ganz sinnvollen Features.
Die umfangreichste Erweiterung in meinem VS2010 ist momentan das "Productivity Power Tools". Die Beschreibung auf der Website ist leider etwas unglücklich... einige Features sind das Scrollen durch die Tabs, eine aufgebohrte Scrollliste mit integrierter Codevorschau oder auch eine verbesserte Anzeige der Funktionsparameter (CTRL+Shift+Space). Zum Teil entstammen die Funktionen von einigen Community-Projekten, allerdings funktionierten diese bei mir nicht auf Anhieb. Daher installierte ich die ursprünglichen Community-Erweiterungen noch oben drauf. Dazu gehören:
  • Brace Completer (automatisches Verstollständigen von Klammern)
  • Go To Definition (erlaubt das Springen auf Klassen- und Funktionsdeklarationen per CTRL+Mausklick)
  • Indent Guides (vertikale Linien in Abständen der Tabs, nicht in den Productivity Power Tools enthalten)
Warum die Erweiterungen teilweise nicht funktionieren, ist mir unklar. Unter Q&A findet sich bestimmt eine Antwort, jedoch war ich zu faul diese zu lesen. Meist antworten dort die Entwickler direkt auf Bugs und geben Hilfestellung.

Eine weitere Extension, die ich noch ausprobieren will, heißt Code alignment. Diese erlaubt die Ausrichtung von Code nach '='-Zeichen usw.
edit: Code alignment funktioniert allerdings muss man dazu von Hand Tastenkombinationen ändern/neu zuweisen. Irgendwie waren die Standard-Tastenkombos bereits anderweitig in Benutzung und zum Glück überschreibt das Addon dieses nicht.
Ein Hinweis zu den Productivity Power Tools: man sollte diese installieren BEVOR das Service Pack drauf kommt. Sonst gibt es nervige Fehlermeldungen oder Visual Studio stürzt beim Beenden ab.
Eine weitere schöne Erweiterung ist Code Maid.
Zum Thema Code Einrücken und aufhübschen sollte man sich mal UniversalIndent anschauen. Dieses Programm kann man vielen verschiedenen Aufhübsch-Tools arbeiten: u.A. dem bekannten Artistic Styler und Uncrunchify. Letzteres ist ein extrem leistungsfähiges Tool für C++ Code.